Sigma DP 2 – Erfahrungsbericht


„Leidenschaftlicher, anspruchsvoller Fotograf sucht für seine Geschäftsreisen und Alltagssituationen ebensolche Begleitung, die mit ihm schlank und unauffällig die Leidenschaft teilt.“

So begann mein Erfahrungsbericht über die DP1 den ich im Juli 2008 erstellte. Der Wunsch nach einer Kompaktkamera ist geblieben und der Anspruch ebenfalls. Die Eierlegendewollmilschsau ist mir bisher nicht untergekommen und so scheint ein Kompromis unvermeidlich.

Anspruch und Historie
Ich fotografiere leidenschaftlich Akt, sowohl im Studio als auch on location (http://www.bogenheimer.de). Dabei steht mir eine Blitzanlage zur Verfügung sowie eine Fuji S5 als DSLR. Meinen Anspruch an die Bildqualität möchte ich als ambitioniert bezeichnen. Aber auch in Alltagssituationen oder auch auf Geschäftsreisen, bzw. im Urlaub ist der Anspruch an die erarbeitete Bildqualität der Gleiche wie im Studio.  Die Motive sind dann eher Familie, Landschaft, Stadtansichten und änliches. Die Größe meiner DSLR hindert mich jedoch daran die Kamera immer und überall dabei zu haben. Es ist mir einfach lästig bei jedem Spaziergang oder Stadtbummel 1,5 kg am Hals zu haben. Bei Geschäftsreisen geht es gar nicht, weil ich eher wie ein Tourist aussehen würde als wie ein Geschäftsmann. Also muss nun endlich eine Kompakte her, die von der Bildqualität an meine DSLR heran reicht – und da wären wir auch schon bei meinen Anforderungen an eine Kompaktkamera:

  1. Bildqualität hat oberste Priorität
  2. handlich, kompakt
  3. einfach und schnell zu bedienen
  4. stabil und wertig
  5. schnell

Wie gesagt, das ist mein Anspruch an eine Kompaktkamera und mir ist klar, daß der keine Allgemeingültigkeit hat. In der engeren Wahl hatte ich die CANON G10 sowie die Panasonic LX3, beides Kameras die in der fineart printer als hervorragende Kompakte empfohlen wurden. In Bezug auf die Bildqualität war mit mir allerdings nicht zu handeln und so konnte es am Ende nur die DP2 werden.  Mit diesem Kaufwunsch oder eher Trieb fiel ich Anfang Oktober 2009  in ein Fotofachgeschäft ein und kaufte eine DP2 die dann in der folgenden Woche meine Begleitung auf einem sportlichen Segeltörn auf dem herbstlichen Ijsselmeer sein sollte.

Was nun folgt ist mein subjektiver, schonungsloser Erfahrungsbericht der Sigma DP2 sowie ein Verweis auf Bilder in original Größe.

Black Beauty
Über Geschmack läßt sich streiten und so kann es sich hier auch nur um eine subjektive Beschreibung handeln. Um es auf den Punkt zu bringen: Mir gefällt Form und Farbe sehr gut und die DP2 erinnert mich eher an eine klassiche Kamera, als an ein digitales hightech Wunder aus Fernost. Natürlich hinkt der Vergleich, da das Display und der fehlende Sucher sehr schnell darauf hinweisen, um was es sich tatsächlich handelt. 

Das Gehäuse ist aus Metall und macht einen wertigen Eindruck. Die Maße sind nicht wirklich Kompakt, das heißt mit 110 mm / 64 mm / 57 mm (b / h / t) passt die DP2 nicht mehr in die Hosen-, bzw. Hemdtasche. Aber für die Jackentasche oder Handgelenk ist sie absolut geeignet läßt sich unauffällig mitführen.

Schnellstart
Ich bin kein Typ für Gebrauchsanweisungen – anschalten und loslegen ist meine Devise. Hier macht mir die DP2 allerdings einen Strich durch die Rechnung. Die Knöpfchen auch der Rückseite machen Dinge, die ich so nicht gewohnt bin. Bleibt mir also nichts anderes übrig, als die Gebrauchsanweisung zu lesen. Dann geht es allerdings doch schneller als ich erwartete.

Über ein Wahlrad oben an der Kamera läßt sich der Aufnahmemodus einstellen – DSLR feeling!
Zur Auswahl stehen neben dem Setup,  P / A / S / M / Film / Ton.
Auf der Rückseite sind dann jeweils diverse Knöpfe mit denen man

  1.  in das Menu einsteigen kann
  2. ein Quickmenu für wesentliche Einstellungen erreicht (Iso, Qualität, Farbmodus, etc.)
  3. Display, Tonwertkurve
  4. Bildansicht
  5. Bild löschen

Die Bedienung ist, hat man es einmal verstanden, einfach und sensationell! Ohne Umwege läst sich schnell und einfach der Fokusmesspunkt ändern (9 Meßpunkte), Belichtungskorrekturen oder Zeit und Blende verändern.

Mein bevorzugter Modes war während des einwöchigen Segeltörns der P-Modus. Jawohl, ihr lest richtig, der P-Modus, dem jeder ambitionierte Fotograf normalerweise aus dem Wege geht. Die DP2 schlägt im P-Modus Zeit und Blende vor, wobei über die oberen beiden Tasten blitzschnell eine Programmverschiebung möglich ist, und zusätzlich durch rechts-links Tasten eine Belichtungskorrektur gemacht werden kann. Damit sind soviele Möglichkeiten gegeben, dass man M / A / oder S wirklich nur selten benötigt.

Kreativität  fördern
Die DP2 bietet viel Spielraum für kreative Momente. Wer möchte kann voll manuell arbeiten, d.h. Zeit und Blende individuell wählen, oder von Halbautomatik (Zeit-, Blendenautomat) bis Vollautomatik wählen. In jedem Modus lässt sich unmittelbar eine Belichtungskorrektur von +- 3 Stufen einstellen. Wie ich schon erwähnt habe, ist vor allem der P-Modus gelungen, da es gleichzeitig die Möglichkeit einer Programmverschiebung als auch einer Belichtungskorrektur gibt – und das unmittelbar auf Tastendruck!

Natürlich hat die Kreativität auch ihre Grenzen, nämlich dann wenn Schnelligkeit gefragt ist. Nach dem Anschalten benötigt die DP2 einen Augenblick bis sie betriebsbereit ist. Für das Focussieren muss man sich dann leider die Zeit nehmen, die man auch von anderen Kompakten gewohnt ist.  Spontane Momente sind damit nur zufällig einzufangen und bei Sport stößt man auch an die Grenzen des Möglichen. Es gibt natürlich die Möglichkeit auf einen Schärfepunkt zu focussieren und auf den richtigen Augenblick zu lauern, aber das ist schon ein wenig mühsam.

Manueller Focus, das ist eine der Möglichkeiten, dem langsamen Autofocus aus dem Weg zu gehen. Fotografen in meinem Jahrgang kennen noch die Kameras bei denen die Entfernung lediglich geschätzt wurde und es dank der kurzen Brennweite trotzdem ein scharfes Bild gab. Diese Option bietet die DP2 mittels eines kleinen Rädchens ebenfalls und es funktioniert ganz ordentlich. Die Entfernungseinstellung geht von 0,28 m – 5 m – unendlich. Somit ist es nicht schwer eine Entfernung zwischen 2 und 5 Metern zu schätzen und einzustellen. Die Kamera löst in diesem Modus unmittelbar aus.

Eine deutliche Schwäche zeigt der Autofocus bei wenig Licht. Mir ist es mehrmals nicht gelungen bei wenig Licht zu focussieren, das hat mich schon ein wenig verwundert. Das betrifft vor allem Aufnahmen in Innenräumen bei dämmrigen Kunstlicht – hier ist die DP2 kaum zu gebrauchen. Natürlich kann man den Weg über das manuelle Focussieren wählen, aber das ist wie schon beschrieben in diesem Fall ein wenig aufwendig.

Bildgestaltung
Für ambitionierte Fotografen ist der Begriff Bildgestaltung kein Fremdwort. Zum Einen erleichtert die DP2 die Bildgestaltung durch einblendbare Gitterlinien und schnell wählbare Focus-, Messpunkte, zum Anderen wünscht man sich hin und wieder zusätzlich ein Zoomobjektiv.

Die DP2 hat ein 24,2 mm Objektiv das umgerechnet auf KB eine Brennweite von 41 mm ergibt.  Es gibt viele Fotografen, die auf eine Festbrennweite schwören und das nicht nur wegen der hohen Bildqualität. Festbrennweiten erfordern eine Auseinadersetzung mit der Perspektive, Objekte müssen erlaufen, erarbeitet werden.
Schön und gut, aber manschmal kann man sich seinem Objekt nicht durch erlaufen annähern, z.B. dann nicht, wenn ein Hindernis zwischen Fotograf und Objekt ist, oder wenn es einfach schnell gehen muss.

Bei meinem 5-tägigen Segeltörn hatte ich mehrmals die Situation, in der ich ein Bild ziehen lassen musste, weil ich einfach mit 41 mm zu weit weg war. Aber das ist halt der Preis, den man für eine Festbrennweite mit Spitzenqualität zahlt.

Funktionalität
Ich hatte schon beschrieben, dass die Kamera optimal zu bedienen ist, d.h. Funktionen wie Zeit, Blende, Belichtungskorrektur etc. sind auf kürzestem Weg veränderbar, das ist lobenswert.

Wo Licht ist, ist auch Schatten.
– Der Autofokus funktioniert bei wenig Licht unbefriedigend, d.h. bei Kerzenschein und Dämmerlicht so gut wie gar nicht!
– Das Display macht bei Sonneneinstrahlung eine Bildgestaltung sehr schwer bis unmöglich! Sonnenschein und schnee geht fast gar nicht.
– Die Akkulaufzeit ist schwach, d.h. nach einem Tag fotografieren ist Feierabend. Somit ist die DP2 nur für Rucksacktouristen geeignet, die sin in der Nähe einer Steckdose aufhalten.
– Von 50 – 200 ASA ist die Bildqualität herausragend, danach haben die Bilder eher einen dokumentarischen Charakter.

Bildqualität
Da meine oberste Priorität auf einer hohen techn.  Bildqualität liegt, wurden alle Aufnahmen im RAW Modus fotografiert. Beispielbilder kann der interessierte Leser unter folgendem Link in Originalgröße abrufen.

Auf dem Kameradisplay hatten die Bilder bereits eine schöne harmonische Anmutung, aber mir war klar, dass das keine Aussagekraft hat. Die Sichtung der Bilder am heimischen PC entsprachen dann der Qualität, die ich erhofft hatte.  Schöne detailierte Bilder die auch bei 100% Ansicht in Schärfe und Detailreichtum absolut überzeugten. 

Zu beachten ist natürlich, dass ich mich schon ein wenig an die Regeln der Fotografie hielt und kritischen Lichtsituationen wie z.B. der Mittagsssonne aus dem Weg ging. Der Weißabgleich funktionierte bei Tageslicht nach meinem Geschmack, wobei im RAW Modus eine Änderung ja noch möglich ist. Bei Kunstlicht hat mich der Weißabgleich nicht überzeugt, ich denke, dass in diesem Fall Handarbeit notwendig ist.

Bei der Begutachtung der Bilder ist zu beachten, dass alle Bilder im RAW Modus fotografiert wurden und keinerlei Bildbearbeitung stattgefunden hat, d.h. weder Towertkorrektur noch Schärfung. Alle Kameraparameter haben auf Standard gestanden. 

Bei der Bildgröße stellte sich mir natürlich die Frage, wie sich die 2640 x 1760 Pixel des Foveon Sensors im Vergleich zu einem 12 Mio Bayer Sensors verhalten. Prints auf A3+ (483mm x 329 mm) auf meinem Epson Stylus 3800 Pro zeigen ein hervorragendes Ergebnis. Ich gehe davon aus, dass auch größere Prints ein klasse Ergebnis bringen.

Die SIGMA DP2 im Überblick!

Stärken
– hochwertiges Metallgehäuse
– großer Bildsensor (20,7 x 13,8 mm – Foveon X3 – CMOS)
– Objektiv 24,2 mm (41 mm äquivalent Kleinbildformat)
– sehr gute Bildqualität (tiff 16bit, tiff 8bit, JPG)
– leicht & handlich

Schwächen
– langsames Abspeichern im JPG- und RAW-Modus
– kein Zoomobjektiv
– kein Macromodus
– schwaches eingebautes Blitzlicht dass wirklich so gut wie nicht zu gebrauchen ist – leider!
– Die Kamera ist bei wenig Licht und Blitzlicht so gut wie nicht zu gebrauchen, das ist hart, aber meine Erfahrung.
– Über ISO 400 finde ich das Rauschen nicht mehr akzeptabel.

Für wen ist die DP2
Kompakte Digitalkamera mit großem Bildsensor, 41 mm Festbrennweite (analog zu KB) und sehr guter Bildqualität – mit diesen Eigenschaften ist die DP2 in meinen Augen die Kamera für die Fotografen, die eine Digitale-Kompaktkamera mit bestmöglicher Bildqualität suchen, vermutlich als Zweitkamera für eine bestehende DSLR Ausrüstung. Einsatzbereiche sind Landschaft, Architektur und bedingt People. Voraussetzung ist genügend Tageslicht, das Bilder mit ASA 50 – max. 200 zulässt. 

Für wen ist die DP2 nicht geeignet
Die DP2 ist kompromisslos.
Wer eine digitale Kompakt-Kamera für alle Fälle sucht, d.h.
– Zoomobjektiv von Weitwinkel bis leichtem Tele
– Macromodus
– Lichtempfindlich von 100 – 1600 ASA
– starkes Blitzlicht
– etc.

oder anders gesagt, eine eierlegende Wollmilchsau auf fotografischem Gebiet, der wird von der DP2 entäuscht sein, weil sie das in keinster Weise erfüllen kann. Die DP2 ist nichts für Menschen, für die ein möglichst breiter Anwendungsraum, schnelle Bildfolge und universelle Einsatzbarkeit wichtiger sind als Bildqualität. Der Hobbyfotograf, der neben einem Blumenmakro am gleichen Tag die Abschlussfeier im Kindergarten festhalten möchte und abens noch bei beginnender Dunkelheit die Jubileumsfeier beim Griechen dokumentieren muss (mit Blitzlicht versteht sich) wird mit der DP2 verzweifeln und auf einen großen Teil seiner Bilder verzichten müssen. Gleiches gilt für Fotografen, die eine Kamera mit möglichst hoher ISO/ASA benötigen.

Empfehlung
Bei digitalen Kompaktkameras gibt es meiner Meinung nach keine allgemeingültigen Empfehlungen. Vielmehr muss sich jeder klar darüber sein, was er von einer Kamera erwartet. Bei wem Bildqualität bei Tageslicht oder ISO 100 vom Stativ höchste Priorität hat, der sollte über die DP2 nachdenken und wird sicherlich nicht entäuscht werden.
Wer allerdings eher „dokumentarisch“ oder Street fotografiert und eine Kamera für alle Zwecke und Bedingungen benötigt, der ist mit jeder anderen Kamera inkl. Zoomobjektiv oder anderen Features besser bedient.

Meine persönliche Meinung:
Ich bin dann glücklich mit der DP2, wenn ich auf Geschäftsreisen ein wenig Muße habe und die Bildqualtät für mich höchste Priorität hat. Unzufriedenheit kommt dann auf, wenn ich lediglich knipsen möchte, z.B. bei Tisch, in der Kneipe etc…., dazu taugt sie leider überhaupt nicht! Da ist jede IXUS einfach besser geignet. Ein stärkerer Blitz und die Möglichkeit bei 800 – 1600 ASA noch knipsen zu können wäre sicherlich eine große Bereicherung für diese Kamera.

Juri Bogenheimer, (Erfahrungsbericht aktualisiert im Oktober 2010)

Update 24.02.2010
Die DP2 wurde für diesen Bericht noch mit firmware 1.1 betrieben. Mittlerweile ist Version 1.3 instaliert und vor allem der Autofocus zeigt bei schwachem Licht deutlich besserer Performance. Na also, es geht doch!

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12 Gedanken zu “Sigma DP 2 – Erfahrungsbericht

  1. Hallo Juri,

    sehr guter Bericht. Ich habe die Kamera erst am Tag vor dem Urlaub (letzte Woche Donnenrstag) bekommen und taste mich nun heran.

    Bei ausreichend Licht bin ich mit den Bildergebnissen zufrieden. Allerdings habe ich noch kein passendes Bild in der Dämmerung geschossen. Ich hoffe es liegt an meiner mangelnden Kenntnis der Kameraeigenheiten und dass es sich gibt. In der Dämmerung hatte ich den AF sofort auf MF geschaltet, dann wäre ein optischer Sucher jetzt nicht nur ’nett‘.

    Wie bist Du damit umgegangen? Du hattest auch nicht nur gutes Licht, wie ich sehe?

    Wenn die M im Hause bleibt, ist die DP2 eine gute und vor allem auch leichte Alternative für die Reisefotographie.

    ciao tpk

    • Hallo Thomas,

      ich abe während der Woche mit der DP2 fast ausschließlich morgens (7-10. Uhr) und Abends (16 – 19. Uhr ) fotografiert. Da reichte das Licht, bzw. der Kontrast immer zum Focusieren.

      Bei dämmrigen Kunstlicht funktioniert der Autofocus fast gar nicht – das ist meine Erfahrung.

  2. Wenn Du nur die Abmessungen heranziehst: Gut die X1 ist 1cm länger, dafür 6mm weniger tief, was ich wichtiger finde, und 4 mm weniger hoch. Dazu hat sie den grösseren Sensor. Aber ich denke das ist Erpsenzählerei, mir gefällt bei ihr unter anderem dass sie durch diesen cm mehr auch mit der linken Hand noch gut gehalten werden kann ohne den Bildschirm abzudecken. Schlussendlich muss aber alles stimmen, und da werde ich sehen ob sie die unverschämten 1550.- Euro wert ist…der Sucher kommt ja dann auch noch dazu, für mich vermutlich ein muss. Da ist die DP2 doch schon fast ein Schnäppchen. Ich habe in einem Tread gelesen dass sie für SW sehr gut sein soll, das wäre gerade für die Grossausdrucke meine Priorität. Kannst Du dazu etwas sagen, im Vergleich zu einer DSLR mit einem Bayer Sensor? In DPreview schreiben sie unter anderem dass bei der DP1 schon bei weniger starken Vergrösserungen Moire sichtbar wird. Ich dachte das sei beim Foveon gar nicht möglich?? Kannst Du etwas dazu sagen?

    • Hallo Alex,

      ob der Foveon desser für Sw geeignet ist als der Bayer kann ich nicht sagen und glaub ich auch nicht wirklich. Zum thema Moire habe ich auch noch nichts versucht.
      Wenn Du möchtest schick ich dir einfach mal ein Bild/Motiv Deiner Wahl per email als 16 bit Tiff. Dann kannst du experimentieren und Vergleiche mit der x1 anstellen. Ich glaube das die x1 von ihren Daten schon in einer Klasse spielt, wo man von zweitkamera nicht mehr sprechen kann :-)….Es gibt fotografen, die brauchen dann nichts mehr zusätzlich.

  3. Jetzt schreibe ich doch mal.

    sehr guter und informativer Bericht.
    1000 Dank für die Mühe.

    Selbst habe ich die DP1 und das Teil finde
    ich schon genial.
    Die Farben sind spitze, das Objektiv geht noch so,
    da nur F4.

    Was unnütz ist, ist der Videomodus,
    kleines Format, rauschig, schlecht.
    Aber ich will ohnehin keine Filmchen drehen

    LG
    Ulli

  4. Bin nicht um die Ecke, in der Schweiz…
    40×60 wäre das absolut grösste Format das ich wünsche…das Labor das ich benutze kann Abzüge bis 25×38 auf Fotopapier machen, grösser ist Tintenstrahldruck. Es eilt nicht, Feedbacks der X1 werde ich so oder so abwarten. Die DP2 wäre bezahlbar, bei der X1 ist der Kosten Nutzen Faktor sagen wir einmal fragwürdig, hat allerdings Lightroom dabei…
    Gruss Alex

    • Die Leica x1 ist entsprechend der Beschreibung eine klasse Kamera und wird ihre Freunde finden. Der Preis von 1.550,- EUR schreckt Leicafreunde auch nicht ab das Konzept scheint zu stimmen. Bei den Maßen der Kamera gerate ich allerdings schon wieder leicht ins Wanken. Mit einer Breite von 125 mm bewegt sich sich an der Grenze zur Kompaktkamera, das Ganze dann noch in einer kleinen Tasche und man hat wieder einen Fotoaparat um den Hals baumeln.

      Aber ohne Frage, die Entwicklung geht in die richtige Richtung und ich bin sicher, dass da von anderen Herstellern was folgen wird.

  5. Nachtrag:

    Bei der Bildgröße stellte sich mir natürlich die Frage, wie sich die 2640 x 1760 Pixel des Foveon Sensors im Vergleich zu einem 12 Mio Bayer Sensors verhalten….

    Genau diese Frage hatte ich mir auch gestellt, da beim Foveon ja viel mehr hochgerechnet werden muss. Wenn Du eine klare Antwort darauf hast bin ich froh um eine Antwort.

    Gruss Alex

    • Alex, eine Frage die ich wissenschaftlich nicht beantworten kann. Ich habe allerdings einen Ausdruck mit meinem EPSON 3800 Pro auf A3+ Papier gemacht (größeres hatte ich nicht zur Hand) und war absolut begeistert. Das Ergebnis ist ein klarer, sehr detaillierter Print ohne Anzeichen von Rauschen. Bei dem Ergebnis fürchte ich mich auch nicht vor A2+ was allerdings noch bewiesen werden muss.

      Ich werde einige Prints am 02.11. bei einem Usertreffen in Mannheim (fotocommunity) präsentieren. Wenn also jemand aus der Ecke ist…….

  6. Guter Bericht, danke.
    Die Kamera interessiert mich auch, und ich sehe alles wie du. Manuelle Fokusierung um den langsamen AF zu umgehen, würde ich auch als machbar sehen, allerdings ein kleiner Anachronismus, moderne Kamera mit AF, und dann MF wegen dessen ungenügendem funktionieren. Da die X1 bald herauskommt werde ich noch diese abwarten. Der Preis ist für eine Kompakte sehr hoch. Wenn sie mir aber besser zusagt als die DP2… Brennweite 36mm würde ich vorziehen, Anordnung der Bedienelemente, Externer Sucher mit Gummiarmierung hinten (bin Brillenträger) , Design, wenn der AF noch schnell ist…
    Deine Segelbilder sind übrigens sehr schön, bin selber Oldtimersegler.
    Herzliche Grüsse Alex Frei

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