Eine Begegnung mit Alberto Garcia Alix


Alberto Garcia Alix„Muchas palabras“, diese Worte sind mir neben den vielen Bildeindrücken stark in Erinnerung geblieben, wenn ich an das Treffen mit Alberto Garcia Alix denke. Muchas palabras sagt er gewöhnlich, wenn ihm ein Fotograf ein Bild zeigt und anfängt die Bildaussage zu erklären.

Seine Bilder erschließen sich einem ohne beschreibende Worte. Sie sind direkt, authentisch und in der ihm eigenen Art komponiert. Alberto arbeitet dokumentarisch. Man merkt seinen Bildern an, dass er Teil des Geschehens ist und sich oft im Zentrum der Aktion bewegt. Was er darstellt sind Menschen auf der Straße, Pornodarsteller, Drogensüchtige – zu denen er selbst gehörte.

Um ihn besser verstehen zu können muss man sich mit seiner Geschichte auseinandersetzen und der „Movida Madrilena“ der wilden Post-Franko-Jahre.

Hier liegt für mich auch ein Geheimniss für die Intensität seiner Bilder, er ist tatsächlich mittendrin, im Rausch der Zeit und des Geschehens.

Sehenswertes zu Alberto Garcia Alix

Bücher:
– La Mas Cerca Que Estuve del Paraiso
– Self-Portrait
– DE DONDE NO SE VUELVE.GARCIA-ALIX

Seine Bilder sind in schwarz-weiss und einige Techniker unter den Lesern wird vielleicht interessieren, das Alberto Garcia analog fotografiert. Dabei benutzt er vor allem eine Hasselblad sowie eine Leica Messsucherkamera für Streetfotografie.

Fazit: Bemerkenswert, sehenswert

Juri Bogenheimer

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